Mit dem Nachtwächter durch Seppenrade

Seppenrade- Am Samstag führte der "Nachtwächter" Frank Bücker zusammen mit Ulrike Offermann, den Familienkreis II der Kolpingsfamilie Seppenrade, durch das Heimatdorf. Die zwei stündige Führung war, auch für die kleinen Zuhöhrer, sehr interessant und alle lernten noch eine Menge Neues über ihr Dorf. Bei dem Rundgang gab es viele Infomationen, so z. B. wo die Mollstraße ihren Namen her hat. Am Ende der Führung wurden alle Teilknehmer noch zu echter Paohlbürgern von Seppenrade ernannt.

So ein tolle Führung kann man wirklich nur weiter empfehlen!


12.10.2013 Taschenmesser einkassiert

Blick hinter die Flughafen-Kulissen

Erinnerungsfoto im Passagierterminal des Flughafens Düsseldorf. Die Seppenrader durften jedoch hinter die Kulissen blicken. Foto: Brauweiler
Erinnerungsfoto im Passagierterminal des Flughafens Düsseldorf. Die Seppenrader durften jedoch hinter die Kulissen blicken. Foto: Brauweiler

 

Seppenrade- Hinter die Kulissen des drittgrößten Deutschen Flughafens blickten jetzt die Mitglieder der Kolpingsfamilie Seppenrade. Mit rund 40 Teilnehmern startete sie zur Besichtigung des Flughafens Düsseldorf.

Die Kolpingsfamilie Seppenrade machte sich am Samstagmorgen mit 40 Teilnehmern auf nach Düsseldorf, um dort den Flughafen zu besichtigen. „Als erstes musste die Sicherheitshürde genommen werden“, heißt es in einer Mitteilung der Kolpingsfamilie. Die Pässe der Erwachsenen wurden kontrolliert. Nach einer kurzen Busfahrt kam die zweite Sicherheitskon­trolle. Diese müssen auch alle Mitarbeiter und auch das Flugpersonal durchlaufen, die das Rollfeld betreten wollen – ohne die geht nichts. Das bedeutete: Alle mussten aus dem Bus aussteigen und durch die Sicherheitsschleuse laufen, Jacken ausziehen, Rucksack von den Schultern, in einen Korbe legen, und diese wurden durch den Scanner gerollt. Zwei dabei gefundene Messer und eine Schere wurden den Besitzern nur vorübergehend abgenommen, dem Guide mitgegeben und nach der Führung den Besitzern wieder ausgehändigt. Auf dem Rollfeld wurden den Besuchern die Flugzeuge und deren Besonderheiten erklärt. „Das Highlight war natürlich, dass wir die ankommenden und auch die abfliegenden Maschinen hautnah miterleben konnten, denn so nah kommt man in der Regel nicht ans Rollfeld heran“, erläutert die Kolpingsfamilie in ihrem Bericht.

 

Anschließend umrundeten die Seppenrader das 600 Hektar große Areal des Flughafens. Die Gepäckverteilung wurde erklärt und die Flughafen-Feuerwehr gezeigt.

 

Nach dieser sehr interessanten Führung wurde auf der Rückfahrt ein Zwischenstopp im Centro Oberhausen eingelegt. Nachdem der ein oder andere den Gasometer mit der Big-Air-Package von Christo oder seinen Einkauf getätigt hatte, wurde die Heimreise angetreten.


27. - 29.09.2013 Seppenrader Kolping-Familienkreis in Kleve

Foto: Brauweiler
Foto: Brauweiler

Seppenrade/Kleve

Mit einem Spieleabend begann das Familienwochenende des Familienkreises 1 der Kolpingsfamilie Seppenrade in Kleve. Zudem unternahmen die Teilnehmer eine märchenhafte Stadtführung in Kranenburg, heißt es in einer Mitteilung. Nach einem Picknick und einem spontanen Besuch bei der Kolpingsfamilie Kleve wurde die Schwanenburg besichtigt. Mit gemeinsamen Spielen war das Familienwochenende viel zu schnell vorbei.


Mi., 11.09.2013 Vorstand neu aufgestellt

Kolping fördert Waisen-Projekt in Sambia

Foto: Brauweiler
Foto: Brauweiler

Seppenrade - 

Veränderungen gab es jetzt im Vorstand der Kolpingsfamilie Seppenrade. Dem Gremium gehört nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auch Anne Bell an. Die Mitglieder sprachen außerdem über eine neue Familienkreis-Gruppe.

Anlass zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Seppenrade waren „kurzfristige Veränderungen in der Wahrnehmung der Aufgaben durch die Vorstandsmitglieder“, wie es in der Mitteilung der Kolpingsfamilie heißt. Anne Bell hatte sich im Vorfeld bereit erklärt, sich aktiv in die Vorstandsarbeit einzubinden und hierfür ist nach der Satzung der Kolpingsfamilien die Zustimmung der Mitglieder Voraussetzung. Dieses Vertrauen der Mitglieder wurde Anne Bell eindrucksvoll ausgesprochen. Einstimmung wurde sie gewählt.

Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Christian Hüser, hatte die Anwesenden begrüßt und eine angepasste Tagesordnung vorgestellt. Er stimmte dann die Mitglieder mit einem sehr besinnlichen Text auf die Versammlung ein. Nach der Vorstandswahl wurde ein Hilfsprojekt für eine Aids-Waisen-Schule in Ndola/Sambia vorgestellt, in der etwa 600 Kinder, die ihre Eltern durch den Virus verloren haben, betreut werden. In einem Ausblick wurden weitere Veranstaltungen des Kolpingbezirks Lüdinghausen zum 200. Geburtstag von Adolph Kolping vorgestellt, eigene Veranstaltungstermine der Kolpingsamilie Seppenrade in Erinnerung gerufen und ein Ausblick auf das Jahr 2014 gewagt. So findet am 22. September der Film- und Fotonachmittag des Jungkolping zur Ferienfreizeit in Uelsen statt. Am gleichen Tag ist ein Info-Nachmittag für interessierte Familien zur Gründung eines weiteren Familienkreises geplant.

Für die Tagesfahrt zum Flughafen Düsseldorf und zum Gasometer nach Oberhausen am 12. Oktober stehen keine freien Plätze mehr zur Verfügung, so dass überlegt wird, diese Fahrt im nächsten Jahr noch einmal anzubieten. Der Einkehrtag ist am 9. November im Josefshaus, und der zentrale Kolpinggedenktag mit allen Kolpingsfamilien des Bezirks findet am 8. Dezember, dem Geburtstag von Adolph Kolping, in der Steverhalle in Senden statt.

 

 


20.07.2013 Zu Besuch bei den Heckrindern

Familienkreis mit dem Floß unterwegs

Foto: Schröder
Foto: Schröder

Eigenbericht

 

Seppenrade. „Auf den Spuren der Auerochsen an den Steverauen“ wandelten am vergangenen Samstagnachmittag die Mitglieder der Kolpingsfamilie Seppenrade.

Der Familienkreis 1 der Kolpingsfamilie traf sich bei bestem Wetter zu einer Floßfahrt auf der Stever nahe Olfen.

„Auf dieser eineinhalbstündigen Fahrt auf der Stever wurde uns die Wichtigkeit der Renaturierung und die Geschichte der Steverauen ausgiebig erläutert“, heißt es hierzu in einer Mitteilung der Kolpingsfamilie. Hierzu ist es wichtig, dass auch die entsprechenden Vierbeiner angesiedelt werden.

Die halbwilden Herden aus Heckrindern und Konik-Pferden sorgen dafür, dass die Auen offen gehalten werden. Das bedeutet, dass sich immer mehr vergessene Tierarten und Pflanzen ansiedeln können. Auch der Eisvogel sollte die vorhandenen Nistplätze nutzen, allerdings hat sich das bei diesem Vogel noch nicht herumgesprochen, berichtet die Kolpingsfamilie. Doch auch bei den Störchen, die zurzeit ihre Familien groß ziehen, hat es ein paar Jahre gedauert, bis die für sie aufgestellten Nistpfähle angenommen wurden.


08.06.2013 Eine rundum gelungene Premiere

Seppenrade gewinnt erstes Kubb-Turnier im Rosengarten

Wenn das mal nicht eine tolle Premiere war: Die Kolpingsfamilie Seppenrade richtet zum ersten mal ein Kubb-Turnier aus und holt sich dann auch noch prompt den Siegerpokal.

Foto: Brauweiler
Foto: Brauweiler

Von Michael Beer / WN

 

Seppenrade.

Der Rosengarten in Seppenrade hat schon viele Veranstaltungen erlebt. Ein Kubb-Turnier zählte bisher nicht dazu. Und gleich bei der Premiere auch noch das: Die Kolpingsfamilie Seppenrade gewann das Turnier, an dem zehn Teams aus dem Kolpingbezirk Lüdinghausen teilnahmen, und löst damit Vorjahressieger und Gastgeber Ascheberg ab.

Fünf Spielfelder in einer Größe von acht mal fünf Meter waren auf dem Rasen vor dem Musikpavillon aufgebaut worden. In der Gruppe 1 kämpften die Kolpingsfamilien aus Senden, Ottmarsbocholt 1, Ascheberg 1, Lüdinghausen 1 und Seppenrade 2, in der Gruppe 2 die Teams Ottmarsbocholt 2, Ascheberg 2, Seppenrade 1, Lüdinghausen 2 und Nordkirchen bei diesem strategischen Geschicklichkeitsspiel, auch „Wikingerspiel“ genannt, gegeneinander.

Die Aufgabe: mit Wurfhölzern die Holzklötze des gegnerischen Teams umzuwerfen. Der letzte Wurf wird dann auf den in der Mitte stehenden König gemacht. Trifft ein Team den König vorher, hat sie verloren.

In der ersten Gruppe setzte sich Ottmarsbocholt 1 knapp gegen Ascheberg 1 durch. Titelverteidiger Ascheberg 2 gewann mit Maximalpunktzahl die zweite Gruppe vor Seppenrade 1. Diese vier Teams zogen in die Finalrunde. Zuvor hatten die anderen Teams ihre Platzierungsspiele zu absolvieren. Im Spiel um Platz 9 gewann Nordkirchen gegen Senden, Platz sieben belegte Lüdinghausen 1 durch einen Sieg gegen das eigene zweite Team. Team Seppenrade 2, das ausschließlich aus Kindern und Jugendlichen bestand, gewann das Match um den fünften Platz gegen Ottmarsbocholt 2.

Im ersten Halbfinale hatte Seppenrade 1 gegen Ottmarsbocholt 1 keine Mühe. Wesentlich enger ging es im zweiten Halbfinale der beiden Ascheberger Teams zu, das die Zweite für sich entscheiden konnte.

Im Spiel um Platz drei hielt sich Vorjahresfinalist Ascheberg 1 gegen Ottmarsbocholt schadlos. Nach gut vier Stunden kam es dann zum spannenden Endspiel. Da zeigte sich, dass sich das Training für die Seppenrader Kolpingsfamilie gelohnt hatte. Zwar vergab sie gegen Ascheberg 2 einige „Matchbälle“, in dem fünf Spieler den König nicht trafen, mit dem letzten Wurf wurde dieser dann doch noch umgeworfen. Der Jubel, auch bei den Zuschauern, war groß.

Das Siegerteam erhielt den Wanderpokal vom Vorjahressieger, für Platz zwei und drei gab es einen Teller mit Süßigkeiten, den der faire Verlierer Ascheberg 2 gleich an das Seppenrader Jugendteam weiterreichte.


27.03.2013 Kolpingsfamilie besuchte den Aschendorff-Verlag

Foto: Brauweiler. Druckfrische Exemplare der aktuellen WN-Ausgabe hielten die Mitglieder der Seppenrader Kolpingsfamilie nach ihrem Besuch im Druckhaus Aschendorff in Händen.
Foto: Brauweiler. Druckfrische Exemplare der aktuellen WN-Ausgabe hielten die Mitglieder der Seppenrader Kolpingsfamilie nach ihrem Besuch im Druckhaus Aschendorff in Händen.

Wie entsteht eine Tageszeitung? Die Mitglieder der Kolpingsfamilie Seppenrade wissen es mittlerweile. Mit 41 Teilnehmern – darunter 16 Kindern – nahm die Kolpingsfamilie jetzt an der Besichtigung des Druckhauses der Westfälischen Nachrichten teil. Nachdem die Gäste des Verlagshauses Aschendorff zunächst eine Einführung in das Zeitungswesen bekamen und einen Film sahen, in dem das Entstehen der Zeitung verdeutlicht wurde, erlebten die Besucher zum Abschluss den Druck der Zeitung. Ein druckfrisches Exemplar der Westfälischen Nachrichten nahmen die Besucher zum Abschluss des Besuchs in der Rotation in Empfang.


16.03.2013 Startschuss fiel vor 65 Jahren

Foto: Michael Beer. Höhepunkt der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Seppenrade war am Samstagabend die Ehrung langjähriger Mitglieder. Theo Funhoff und Heinrich Kock gehören der Kolpingsfamilie seit 65 Jahren an.
Foto: Michael Beer. Höhepunkt der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Seppenrade war am Samstagabend die Ehrung langjähriger Mitglieder. Theo Funhoff und Heinrich Kock gehören der Kolpingsfamilie seit 65 Jahren an.

Von Michael Beer / WN


SeppenradeDie Ehrung von Mitgliedern, die vor 65 Jahren die Kolpingsfamilie in Seppenrade gegründet haben, war sicherlich der Höhepunkt der Jahreshauptversammlung im Don-Bosco-Haus am Samstagabend.

Nach der Messe mit Präses Pfarrer Siegbert Hellkuhl in der Pfarrkirche St. Dionysius begrüßte der Vorsitzende Christian Hüser zahlreiche Mitglieder, die zum Teil mit ihren Familien erschienen waren. Vor dem Einstieg in die Regularien wurden Theo Funhoff und Heinrich Kock für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt. Walter Uhrhan und Willi Mehring, die ebenfalls zu den Gründungsvätern gehörten, konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Auf 60 Jahre in der Kolpingsfamilie kann Hermann Hagelschuer zurückblicken. Walter Hellermann wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Christian Hüser hatte im Jahresbericht fast jede der unzähligen Veranstaltungen der Familienkreise oder auf Bezirksebene mit Fotos unterlegt. Dazu zählten der Besuch der Feuerwehr in Münster, die Karl-May-Festspiele, eine Wanderung auf dem Jakobsweg von Herbern nach Werne, mit Abschluss im dortigen Kapuzinerkloster, der Kletterwald in Arnsberg, das Familienwochenende auf Burg Hessenstein, das Ferienlager der Jungkolpinggruppe in Lütjensee, der Besuch „Auf Schalke“ oder der Kolpinggedenktag.

Nach einem kleinen Imbiss legte Brigitte Bootsmann den Mitgliedern eine fast ausgeglichene Kassenbilanz vor, so dass die Entlastung einstimmig ausfiel. „Das Selbstverständnis der Kolpingsfamilie Seppenrade“ ist ein Flyer überschrieben, den Werner Bünder näher vorstellte. Dabei geht es um die Ziele und Inhalte der Vereinsarbeit mit dem Leben und Wirken von Adolph Kolping als Vorbild. Hendrik Bünder informierte über die Aktivitäten der Gruppe Jungkolping, die am Karsamstag (30. März) ihre Autowaschaktion zur Finanzierung des Ferienlagers in Uelsen durchführt. Sieben weitere Personen wurden in den Kreis der Kolpingsfamilie neu aufgenommen. Wahlen standen nicht auf der Tagesordnung.

Zum Abschluss wurde Friedchen Nottenkämper mit einem Bild von Seppenrade für ihre unermüdliche Arbeit gedankt.


16.02.2013 Die sanften Riesen der Meere

Foto: Hüser
Foto: Hüser

 

Kolping-Familienkreis besuchte Naturkundemuseum in Münster

 

Seppenrade.Dass Blauwale ihre Nahrung 3000 Meter unter dem Meeresspiegel finden und Grauwale gerne riesige Tintenfische verspeisen, das und vieles mehr erfuhr der Familienkreis bei seinem Besuch der Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“.

Zur Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“ zog es den Familienkreis I der Kolpingsfamilie Seppenrade ins Naturkundemuseum nach Münster am vergangenem Samstag. Während einer Führung wurde klar, welche Faszination diese Giganten auf die Menschen ausüben, heißt es in dem Bericht. Das Muster eines Blauwal-Herzens bot gleich mehreren Kindern Platz, kein Wunder also dass dieser Gigant in Tiefen bis zu 3000 Metern seine Nahrung findet. Riesige Tintenfische stehen auf dem Speiseplan des Grauwals, aber auch Plankton wird von ihm mit Barten aus dem Wasser gefiltert. Da selbst Wale Gefahren ausgesetzt sind, dauert ihr Schlaf nur zehn Minuten. In dieser Zeit werden sie von ihren Artgenossen beschützt.

Beeindruckend waren auch die Wanderung und Fortpflanzung der Wale sowie das Säugen eines Jungtieres, für das 600 Liter Milch am Tag kein Problem sind, schreibt der Familienkreis abschließend.


16.02.2013 Kolpingsfamilie überreicht Nistkästen

Foto: Frieling
Foto: Frieling

Im vergangenen Herbst gingen einige Jäger des Hegering Lüdinghausen-Seppenrade mit den Kindern der Kolpingsfamilie Seppenrade auf die Pirsch. Als Dank bauten die Kinder und Eltern mit großer Begeisterung tolle Vogelhäuser. Diese wurden nun an Bernd Kurth und Hans Heinrich Gerken vom Hegering überreicht. Man war sich einig, dass eine solch tolle Aktion unbedingt wiederholt werden sollte.


Walter Dieterich (3.v.r.) und Christian Hüser (4.v.r.) mit der Besuchergruppe in Kaliningrad (großes Foto) und mit Pfarrer Gauronskas, einem der Initiatoren der „Nothilfe Königsberg“. Foto: mib
Walter Dieterich (3.v.r.) und Christian Hüser (4.v.r.) mit der Besuchergruppe in Kaliningrad (großes Foto) und mit Pfarrer Gauronskas, einem der Initiatoren der „Nothilfe Königsberg“. Foto: mib

 

Soziale Projekte werden unterstützt


Christian Hüser und Walter Dieterich für „Nothilfe Königsberg“ im Einsatz.


26.01.2013-

Seppenrade - Die Seppenrader Walter Dieterich und Christian Hüser hatten Gelegenheit, sich vor Ort von der Wirkung der Projekte der Aktion „Nothilfe Königsberg“ zu überzeugen. Untergebracht waren die Männer im Haus einer Suppenküche in der russischen Stadt.

Von Michael Beer

 

„Was wir hier mit eigenen Augen gesehen haben, verschlägt uns die Sprache. Wir wissen aber, dass unsere Spenden ankommen und an die Menschen verteilt werden, die sie benötigen“, waren sich Christian Hüser und Walter Dieterich einig. Beide hatten mit weiteren Helfern der „Nothilfe Königsberg“, für die von der Kolpingsfamilie in Seppenrade zweimal jährlich Altkleider, Schuhe, Spielzeug, Bettwäsche, Stoffe oder Gardinen gesammelt werden, im vergangenen Herbst die anstrengende Reise von rund 1200 Kilometer ins frühere Königsberg unternommen, um vor Ort einmal zu sehen, wohin die vielen Spenden gehen. Organisiert wird die gesamte Aktion seit 2010 vom Caritasverband der Diözese Osnabrück. Zuvor lagen Sammlungen und Transport in den Händen vom Malteser Hilfsdienst.

Untergebracht waren die Seppenrader im Haus einer Suppenküche, die ein Treffpunkt vieler älterer Menschen ist, die sich mit ihrer kargen Rente täglich kaum eine warme Mahlzeit leisten können. Die monatlichen Aufwendungen für diese Küche von 3000 Euro werden aus Spenden bezahlt. Eine Zahnärztin und eine Krankenschwester versehen ihren Dienst in einer angeschlossenen Obdachlosenambulanz. Das Kinderhaus in Kosmodimjansk, einem Stadtteil von Kaliningrad, das von der Kaliningradhilfe 2006 eröffnet wurde, war ein weiteres Ziel der Reise. Dort werden Kinder von Alleinerziehenden kostenlos betreut und neben pädagogischer Betreuung auch mit sauberer Kleidung versorgt. Mit deutscher Hilfe wurde in diesem Heim eine Wasseraufbereitungsanlage gebaut, sodass kein Trinkwasser mehr gekauft werden muss. Hohe Brandschutzauflagen treiben aber die Kosten für die Unterhaltung, nicht nur für diese unterstützte Einrichtung, immens in die Höhe.

Zum Reiseprogramm zählten auch ein Besuch der Christ-Erlöser-Kathedrale, die von Präsident Putin 2006 eingeweiht wurde, die katholische Kirche in Wehlau und die Sozialstation in Rasdolnoje (rund 40 Kilometer vor Kaliningrad), wo alle Spenden aus Deutschland gelagert und sofort an die rund 170 Einrichtungen und Institutionen in der Region, wie Altenheime, Krankenhäuser, Kinderheime und -gärten, sowie Behindertenvereine verteilt werden. Erschüttert waren Hüser und Dieterich vom Besuch bei einigen Familien, die unter unmenschlichen Bedingungen in heruntergekommenen Häusern leben. Das genaue Gegenteil ist das moderne Kaliningrad, wo alle Waren zu kaufen sind, aber zu höheren Preisen als in Deutschland, und das bei einem Lohn von rund 350 Euro im Monat.

Hier klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinander. Neben 36 Transporten mit Hilfsgütern im Wert von rund 630 000 Euro sammelte die Kaliningradhilfe 2012 auch rund 150 000 Euro an Spenden für die Sozialstation in Rasdolnoje und das Kloster im polnischen Braunsberg, in dem auf der Rückreise übernachtet wurde.

Über die Reise mit ihren vielfältigen Eindrücken, ergänzt mit zum Teil erschreckenden Bildern über das Elend und die Armut in der Region um Kaliningrad, werden Christian Hüser und Walter Dieterich am Donnerstag (31. Januar) ab 20 Uhr im Don-Bosco-Haus berichten. Die nächste Sammelaktion der Kolpingsfamilie für Kaliningrad ist am 8. und 9. März (Samstag/Sonntag) im Heimathaus.


„Nöte der Zeit lehren, was zu tun ist“

Kolping-Geschäftsführer Uwe Slüter  referierte in Bösensell über moderne Familienpolitik auf den Grundlagen der Lehre von Adolph-Kolping. Foto: Dieter Frenthoff
Kolping-Geschäftsführer Uwe Slüter referierte in Bösensell über moderne Familienpolitik auf den Grundlagen der Lehre von Adolph-Kolping. Foto: Dieter Frenthoff

Bösensell - Uwe Slüter, Geschäftsführer des Kolpingwerkes Münster, hat in Bösensell zum Thema „Familienpolitik im Fokus“ referiert.

Von Sigmar Syffus

 

2013 wird der 200. Geburtstag von Adolph Kolping gefeiert. Aus diesem Anlass referierte Uwe Slüter, Geschäftsführer des Kolpingwerks Diözesanverband Münster, am Sonntag im Saal Temme vor fast 80 Kolpingmitgliedern aus Lüdinghausen, Seppenrade, Herbern, Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell zum Thema Familienpolitik.

„Die Gesellschaft verändert sich, das Kolpingwerk verändert sich mit und bleibt deshalb zukunftsfähig“, auf diesen Nenner brachte Slüter seine Ausführungen. „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun“, berief er sich dabei auf Adolph Kolping. „Wer Familienpolitik mitgestalten will, muss anerkennen, dass sich die Familie in den letzten Jahrzehnten radikal verändert hat“, konstatierte er und erklärte unmissverständlich: „Wir brauchen Kindergärten und Kindertagesstätten. Wir brauchen U3-Betreuung, und wir wollen, dass beide Partner berufstätig sein können. Unser Leitmotiv ist die Wahlfreiheit.“

Ebenso wie sich der Referent für Toleranz und Respekt für ganz verschiedene Lebensmodellen und Lebenssituationen aussprach, berief er sich auf die Grundlagen des christlichen Wertesystems und der christlichen Soziallehre. Slüter: „Kolping versteht Familie als eine auf Dauer angelegte Lebensverantwortungs- und Wirtschaftsgemeinschaft von Frau und Mann mit Kindern.“ Dieser Begriff schließe Alleinerziehende sowie Patchworkfamilien mit ein. Kolping habe ein Familienideal und akzeptiert andere Lebensformen – lade alle zum Mit-Tun ein.

„Familien bilden die Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft, weil sie Lernorte der Kultur, der Solidarität und der Wertevermittlung sind“, betonte Slüter. Und mit der Zahl der Kinder und ihrem Hineinführen in das soziale Leben entscheide sich wesentlich, wie die Gesellschaft in Zukunft aussehen werde, so der Kolping-Geschäftsführer. In Zeiten niedriger Geburtenraten müsse es in der Politik darum gehen, positive Rahmenbedingungen für Familien zu schaffen, steuerrechtlich zum Beispiel durch ein Familiensplitting. Kolping sei aufgefordert, sich auf Grundlage des Glaubens und der Lehre katholischer Sozialreformer wie Adolph Kolping aktiv für die Familie zu engagieren.

„Der Vortrag war ein rundum gelungener Auftakt für unser Jubiläumsjahr“, freute sich Bernhard Eggersmann, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Bösensell, nicht allein über den guten Besuch, sondern auch über die Impulse, die Slüter den Kolpingsfamilien vor Ort gegeben habe. Denn an den halbstündigen Vortrag schloss sich eine über einstündige lebhafte Diskussion an.


19.01.2013 Beim Krippen-Quiz wurde ganz genau hingeschaut

Foto: Brauweiler
Foto: Brauweiler

Die Krippe der Gemeinde St. Dionysius war am Samstag der Startpunkt einer außergewöhnlichen Aktion, mit der die Kolpingsfamilie Seppenrade generationsübergreifend die gesamte Gemeinde angesprochen hat. Unter dem Motto „Die etwas andere Weihnachtsfeier“ las Pfarrer Hellkuhl die Geschichte vom ersten Lächeln des Christuskindes vor. Nach intensiver Betrachtung der Krippenlandschaft ging es ins Don-Bosco-Haus. Hier galt es nun, bei einem Quiz in bunt zusammen gewürfelten Gruppen weihnachtliche Fragen zu beantworten. Eine große Herausforderung hierbei war es, anhand eines Bildes der leeren Krippe die genauen Standorte der Figuren zuzuordnen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete dann der Besuch der Vorabendmesse.


Mit einem Gläschen Sekt oder wahlweise Orangensaft stießen die Mitglieder der Kolpingfamilie Seppenrade auf das neue Jahr an. Foto: mib
Mit einem Gläschen Sekt oder wahlweise Orangensaft stießen die Mitglieder der Kolpingfamilie Seppenrade auf das neue Jahr an. Foto: mib

5.1.2013 Kolping begrüßt das Jahr



Von Michael Beer / WN

 

Seppenrade - Im Zeichen des 200. Geburtstages von Adolph Kolping, der in diesem Jahr groß gefeiert wird, stand der traditionelle Neujahrsempfang der Kolpingsfamilie Seppenrade in der Gaststätte „Hölt`n Hahn“ am Samstagabend.


 

In seiner Begrüßung überbrachte der Vorsitzende Christian Hüser die Grüße von Präses Pfarrer Siegbert Hellkuhl. Anschließend erläuterte Hüser das umfangreiche Programm 2013, aufgeteilt nach Veranstaltungen für die Familienkreise oder die vom Bezirk Lüdinghausen durchgeführt werden, den anwesenden Mitgliedern. Unter anderem erkunden Alt und Jung am 19. Januar die Krippe bei einem vielfältigen Weihnachtsquiz, findet am 2. Februar die Altkleidersammlung und am 3. Februar die Anmeldung zum Ferienlager vom 5. bis 16. August statt. Am 8./9. März und 6./7. September werden die Sammlungen für Kaliningrad im Heimathaus durchgeführt. Dazu wird Christian Hüser im Januar über seine Fahrt nach Kaliningrad im Herbst des letzten Jahres ausführlich informieren. Die Mitgliederversammlung ist für den 16. März terminiert. Am 26. März wird die Bäckerei Geiping und am 27. März der Aschendorff Verlag in Münster besichtigt. Eine Infoveranstaltung über E-Bikes ist am 20. April. Geplant ist für das Frühjahr noch eine Besichtigung auf Schalke. Mit der KF Bocholt-Ewaldi wird am 29. Juni gemeinsam eine Radtour unternommen. Am 13. Oktober geht es zu einer Besichtigung zum Flughafen nach Düsseldorf. Der Kolpinggedenktag mit Karl Schiewerling und Diözesan-Präses Franz Westkamp wird am 8.Dezember in der Steverhalle in Senden gefeiert. Hinzu kommen viele weitere Termine für die Familienkreise, die in den WN bekanntgegeben werden. Zu allen Veranstaltungen sind grundsätzlich auch Nichtmitglieder willkommen.

Nach dem Abendessen verlas Hüser die Geschichte vom Glückskeks, der dann anschließend an jedes Mitglied verteilt wurde.



Ansprechpartner für den Vorstand


E-Mail an den Vorstand: Vorstand.Kolping-Seppenrade@web.de


Anne Bell - Kassiererin


Gudrun Schröder - Schriftführerin

 

Malerweg 14

59348 Lüdinghausen

Tel.: 02591-891220

 

E-Mail: Schroeder.Kolping-Seppenrade@web.de


Kontakt für die Homepage

 

Peter Brauweiler 

 

Tel.: 02591-9656793

E-mail: brauweiler-kolping-seppenrade@web.de


Mitglied werden.

 

Das Kolpingwerk Deutschland engagiert sich in unterschiedlichen Handlungsfeldern, die es in seinem Leitbild im Jahr 2000 festgelegt hat.

Wir eröffnen Perspektiven für junge Menschen.
Wir gestalten Arbeitswelt mit.
Wir sind Anwalt für Familie.
Wir bauen an der Einen Welt.

Wir suchen Menschen, die uns auf diesem Weg begleiten, die bereit sind, sich zu engagieren und sich einzubringen, die bereit sind uns zu unterstützen.

SEIEN AUCH SIE DABEI!

 

 

Sprechen Sie uns an.

Wir informieren Sie gerne.



Eines jeden Leben ist voll Gelegenheiten, Gutes zu tun, man sieht es nur gewöhnlich nicht eher ein, als bis es zu spät ist.

sel. Adolph Kolping


Quelle: Deutscher Wetterdienst
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